
Krankenhaus
Lichter aus!
Krankenhäuser verlieren ihre Existenzgrundlage
Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz entzieht Krankenhäusern die Existenzgrundlage.
Das Gesetz verschärft die schon jetzt bedrohliche Finanzlage der meisten Krankenhäuser. Die zusätzlichen Sparmaßnahmen treiben bis 2030 etwa die Hälfte aller Krankenhäuser in die Insolvenz.
Warum wir jetzt
handeln müssen
Viele Krankenhäuser werden schliessen müssen, die Krankenhausversorgung wird sich weiter verschlechtern.
Für Sie bedeutet das konkret:
Weniger
Standorte
Vor allem kleinere Krankenhäuser werden vom Markt verschwinden.
Die regionale Krankenhausversorgung wird ausgehöhlt.
Längere
Wege
Weniger Krankenhäuser bedeutet längere Wege. Das erschwert eine schnelle Hilfe im Notfall.
Mehr Belastung
Weniger Personal für mehr Patienten – das bedeutet noch mehr Überlastung für Pflegekräfte und Ärzte.
Versorgung in Gefahr
Wichtige Gesundheitsversorgung und medizinische Leistungen in Ihrer Nähe können nicht mehr angeboten werden.
Alle Kliniken fair finanzieren
Wenn kommunale Kliniken rote Zahlen schreiben, werden deren Defizite von Kommunen mit Steuermitteln ausgeglichen. Freigemeinnützige Krankenhäuser erhalten keine Unterstützung, obwohl sie genauso wie die kommunalen Häuser Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse erbringen und die Versorgung sicherstellen.
Das ist unfair.
Keine Wettbewerbsverzerrung
Wenn Defizite kommunaler Kliniken aus Steuermitteln ausgeglichen werden und freigemeinnützige Kliniken leer ausgehen, ist dies eine erhebliche Wettbewerbsverzerrung und verstößt gegen den Grundsatz der Trägerpluralität. Wenn öffentliche Mittel eingesetzt werden, müssen alle Krankenhäuser, unabhängig von ihrer Trägerschaft, davon profitieren.
Gutachten über funktionsgerechte
Krankenhausfinanzierung und Krankenhausreform
Das vorliegende Gutachten von Prof. Dr. Frauke Brosius-Gersdorf, LL.M. (Juristische Fakultät, Universität Potsdam), bestätigt, dass ein einseitiger Verlustausgleich gegen das Prinzip der Trägervielfalt und das Gleichbehandlungsgebot verstößt.

„Alle Krankenhäuser erfüllen gleichermassen ihren gesetzlichen Versorgungsauftrag. Es kann deshalb nicht sein, dass Defizite der kommunalen Kliniken ausgeglichen werden, während die freigemeinnützigen noch mehr sparen oder in die Insolvenz gehen müssen. Unterstützen sie unser Anliegen für eine FAIRE Finanzierung.
WIR LASSEN UNS, unsere Mitarbeiter:innen und Patient:innen NICHT KAPUTTSPAREN“
Benedikt Welter
Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaften katholischer Krankenhäuser Rheinland-Pfalz und Saarland und des Caritasverbandes für die Diözese Trier e.V.